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<pre>Fünf Siege an den ersten sieben Spieltagen hatten einstmals zur Folge, dass sich die Knappen noch Anfang Oktober auf Augenhöhe mit dem mittlerweile weit enteilten Rivalen aus Dortmund befanden — bis zur Winterpause fiel 04 jedoch bis an das Ende des obersten Tabellendrittels zurück.  <p> Dass die 1899er mit dem Unentschieden gegen Hamburg bereits zum elften Mal in Folge ungeschlagen blieben (Vereinsrekord), spielte nach dem Abpfiff deshalb keine Rolle: Stattdessen war der Ã„rger riesig, ausgerechnet bei einer reinen Pflichtübung zu kurz gekommen zu sein.  <p>  Angesichts der selbst in Bestbesetzung limitierten Möglichkeit des Sport-Clubs ist es da nur umso beeindruckender, dass sich die Mannschaft sogar in einem arg gerupften Zustand in der Bundesliga noch immer als wettbewerbsfähig präsentiert. <p> Entsprechend gehen wir davon aus, dass die Favoritenstellung dieses Mal dann doch hält, was sie verspricht — das Gastspiel in der BayArena wird die Position von Viktor Spripnik folglich kaum verbessern. <p>  Diese nicht sonderlich schmeichelhafte Bilanz nötigt den Gastgebern derzeit aber vermutlich allenfalls ein müdes Lächeln ab: Momentan schlägt sich der Vorjahresdritte schließlich mit noch deutlich schlimmeren Statistiken herum.  </pre>


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<pre>Die Zuversicht, das Unmögliche doch noch zu schaffen schwindet aber immer mehr. Mit jeder Niederlage geht der Glaube an die Wende verloren.  <p> Auf Schalke soll sich dahingehend Besserung einstellen. Statistisch betrachtet, ist aber ehe Gegenteiliges zu erwarten.  <p>  Mit dem seit langem ersehnten Dreier wurde auch der Trainer für das Festhalten an den bereits gegen Dortmund weitgehend überzeugenden Spielern belohnt; scheinbar unbeeindruckt von den ausbleibenden Resultaten, nahm Hecking keinerlei Veränderungen an der Startelf hervor. <p> Angesichts von elf Punkten Vorsprung auf die Nullfünfer muss sich die Borussia keine Sorgen um den Abstieg machen. Allerdings ist das internationale Geschäft ebenfalls in recht weite Ferne gerückt, der Abstand auf die Top 6 ist groß. Es könnte jedoch auch Rang 7 unter Umständen für die Europa League genügen. <p>  Ausgerechnet die so ambitionierte Borussia hat sich in den vergangenen Jahren nämlich zu einem bevorzugten Punktelieferanten der Süddeutschen entwickelt; in den jüngsten neun daheim absolvierten Duellen sackte der Sport-Club sieben Siege sowie zwei Unentschieden ein.  </pre> 


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<pre> Zum Glück Freiburgs verloren jedoch vier der fünf hinter ihnen liegenden Bundesligisten ebenso bei ihrem Rückrunden-Start — der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt weiterhin aber lediglich sieben Punkte.  <p> Nichtsdestotrotz ließ auch der Auftritt im Rheinland wieder wissen, dass RB auch in diesen Tagen das Zeug zum ersten Bayern-Jäger hat; nicht von ungefähr war auch der Rekordmeister in der jüngeren Vergangenheit in Leverkusen gern einmal ein kleines Bisschen ausgerutscht.  <p>  Wie viel der klare 4:1-Erfolg über den — zumindest aktuell — kaum konkurrenzfähigen Krisenklub tatsächlich wert war, wird sich aber wohl erst in Leipzig zeigen. <p>  Die beiden Nationalspieler sind jedoch bei weitem nicht die einzigen Problemfälle. Angefangen bei Xabi Alonso, weiter über Douglas Costa, David Alaba und noch einige andere lässt sich diese Liste problemlos fortführen. <p>  Doch vor allem in der Ferne kassiert der VfL Wolfsburg nur wenige Tore. In den bisherigen elf Auswärtsspielen erzielten die Wolfsburger Minimalisten zwar nur neun Tore, aber kassierten auch nur zwölf.  </pre>


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<pre> Gegen den natürlich zunächst einmal auch weiterhin drohenden Abstieg dürfte zudem auch die Tatsache sprechen, dass der vom siegreichen Gastspiel in Köln berichtete Spielverlauf so ziemlich exakt der Ergebniskurve in der sich dem Ende entgegenneigenden Hinrunde entspricht.  <p> Wir hatten drei, vier Chancen — das war es dann aber auch schon. Die Mannschaften haben sich in einem teilweise kampfbetonten Spiel neutralisiert“   <p> Mit Florian Kohfeldt als neuer Wolfsburg-Trainer sind die Karten jedoch neu gemischt. <p>  „Konoplyanka hätte für uns zum Helden werden können“, haderte auch Schalke-Manager Christian Heidel mit dem leichtfertigen Verschenken von Toren. Dafür kassierten die „Knappen“ im Gegenzug noch zwei Tore und mussten sich mit lediglich einem Punkt begnügen.  <p> Während Nationalspieler Timo Werner beispielsweise im Herbst noch zu den besten Offensivspielern der Liga gehörte, ist auf ihn mit nur zwei erzielten Toren in der Rückrunde nicht mehr Verlass.  </pre>


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<pre> Weist im Fall der Gastgeber allein schon die souveräne Tabellenführung auf das vorhandene spielerische Vermögen hin, haben mittlerweile auch die Knappen bereits eine ziemlich eindrucksvolle Serie von zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage im Gepäck.  <p> Zum Rückrundenstart kassierte die Mannschaft von Bruno Labbadia gegen Schalke (1:2) und Leverkusen (0:3) gleich zwei Pleiten in Serie.  <p>  Der Optimismus muss sich dabei noch nicht einmal vordergründig auf die eigenen Stärken stützen: Immerhin zeichnet sich bereits in den ersten Saison-Wochen ab, dass der oberbayrische Gegner mit seinem einstigen Trainer Ralph Hasenhüttl auch enorm an Substanz verloren hat. <p>  Obwohl ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre, trennten sich die beiden Teams mit 2:2.  <p> Am Ende klassierte sich Gladbach auf Platz neun, für eine Teilnahme an einem internationalen Bewerb reichte es für den Champions-League-Starter aber nicht mehr.  </pre>


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